Kategorie: Kultur

Vorhang zu

Laienspielbühne pausiert im Corona-Jahr

Die Theatergruppe teilt mit, das sie in diesem Jahr leider nicht spielen wird. Die geplanten Termine am 7. & 8. November entfallen. 

Viele weitere Informationen zur Theatergruppe erhält man auf ihrer Internetseite unter der Adresse: www.espelkämper-laienspielbühne.de

Neue Teilnehmer gesucht

Schon seit Anfang der 60-er Jahre führt die Espelkämper Laienspielbühne plattdeutsche Theaterstücke auf. Jeweils im Herbst wurden im Neuen Theater seit nunmehr 40 Jahren Theaterstücke in plattdeutscher Mundart dargeboten. Seit einigen Jahren nutzt man einen Raum im Dorfgemeinschaftshaus in Alt-Espelkamp zum Proben. Hervorgegangen aus dem Espelkämper Kameradschaftsring (Eskari) ist die Espelkämper Laienspielbühne seit 1993 ein eigenständiger Verein. Mit dem Eskari jedoch immer noch eng verbunden. Mit der Theaterspielerei war nun leider dieses Jahr nichts. Wegen der Corona-Problematik ist man übereingekommen, erst im Jahr 2021 am ersten Novemberwochenende wieder zu spielen. Wer Interesse am Plattdeutschen hat, die Sprache lernen möchte, um auch mal mitzuspielen, ist bei den den Espelkämper Laienspielern herzlich willkommen, auch einige der jetzigen Aktiven haben erst bei den Proben Plattdeutsch gelernt.

Theaterstück

Theaterstück „Die Krögers – eine preußische Familiengeschichte“

Eine preußische Geschichte, die nicht aus den Geschichtsbüchern stammt, aber genauso passiert sein könnte. Im Jahr 1755, auf einem Bauernhof in Rahden. Das Leben ändert sich für Grete, Heinrich und Fritz, und nicht für alle geht es gut aus.

Das eigens für die diesjährige LandArt-Veranstaltungsreihe „Preußenwoche“ im Mühlenkreis entwickelte Theaterprojekt erzählt die Geschichte einer Rahdener Bauernfamilie des 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen die Lebensläufe der drei Kinder: die Möglichkeiten, die sie haben, die Chancen, die ihnen verwehrt bleiben, und die Schicksalsschläge, mit denen sie konfrontiert werden. Drei ganz gewöhnliche Lebensläufe, von denen es viele gab, aber die uns heute teilweise fremd und merkwürdig erscheinen – auch wenn die eigenen Familiengeschichten vielleicht ähnlich aussahen.

Das Theaterstück ist im Rahmen eines „Storytelling-Projekts“ in Kooperation mit dem Kreis Minden-Lübbecke entstanden. Fünf Schauspieler des „Cammer-Theater“ schlüpfen in verschiedene Rollen und versuchen, die Zeit vor zweieinhalb Jahrhunderten erlebbar zu machen. Ein anspruchsvolles Stück mit regionalem Bezug inmitten der historischen Gebäude. Am Sonntag, 12. Mai 2019 im Museumshof Rahden. (Uraufführung) Beginn um 13 Uhr, dauer ca. 55 Minuten.