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Die Ortsgeschichte von Alt-Espelkamp hält interessante Einblicke parat. Wer sich umfangreicher mit der Geschichte unserer Ortschaft und den dort lebenden und gelebten Menschen beschäftigen möchte, findet in unserem Chronikraum im Dorfgemeinschaftshaus einen großen Fundus an Zeitungsausschnitten, Karten, Fotos und anderen Sammlungen. 

Im Laufe des Jahres finden einige Veranstaltungen zur Ortsgeschichte statt. Die Dorfgemeinschaft, die Chronikgruppe Alt-Espelkamp, die Stadtführer Espelkamp, der Geschichtskreis Espelkamp und andere Personen oder Institutionen laden regelmäßig zu Vorträgen, Führungen und Ausstellungen u.a. ins DGH ein.


Chronikgruppe Alt-Espelkamp

Wo? Dorfgemeinschaftshaus (Chronikraum)
Was? Geschichte Alt-Espelkamp
Geöffnet: jeden Mittwochnachmittag, von 14.30 Uhr – 17.00 Uhr und nach Absprache

Zweck der Chronikgruppe ist es, die naturgegebene und geschichtlich gewordene Eigenart von Alt-Espelkamp und ihrer Umgebung zu erhalten und sinnvoll weiterzuentwickeln. Die Gruppe tritt für die Erhaltung, Pflege und Verschönerung des landschaftsgebundenen Gesamtbildes ein. Auf dem Gebiet der Geschichte, Altertums-, Volks- und Heimatkunde will die Gruppe Sammel- und Forschungsarbeit leisten und das Wissen darüber in der Öffentlichkeit verbreiten, um das Interesse für die gesamte Heimatpflege in der Bevölkerung zu wecken.


Jahr 1229 – Ersterwähnung »Espelkamp«

Bischof Konrad von Minden bekundet 1229 den Verkauf des Zehnten in Twiehausen an das Kloster Levern durch Berno von Lavelsloh.

Urkundensignatur: LAV NRW W Stift Levern, Urkunden Nr. 16; Transkription gedruckt in: Westfälisches Urkundenbuch VI S. 52 Nr. 192

Bild-Quelle

Regest:

Bischof Konrad von Minden bestätigt den durch Berno von Lavesloh getätigten Verkauf des Zehnten in Twiehusen für vier Mark an das Kloster Levern, den der Ritter Heinrich und Wichmann, Bruder des Propstes, von Berno zu Lehen erhalten. Berno und Heidolf von Lavesloh versprechen in die Hände des H. de Manen, des R. Lupus, des A. von Offelten und des M. von Beckum, Ritter der Bischofs, dass Berno den Zehnten seinem Lehnsherrn T. von Espelkamp resignieren wird.

Urkundlich wurde der Name „Espelkamp“ somit bereits 1229 von Bischof Konrad von Minden genannt in Zusammenhang mit dem Ritter Thethard von Espelkamp. Als Ministerialen (Ritter) der Tecklenburger Grafen werden die Herren von Espelkamp aufgeführt, deren Rittersitz auf der in Espelkamp liegenden Ratzenburg zu suchen ist.


Gedenkstein

Espelkamp seit 1229

Chroniktafel

Ortsgeschichte – Navigation

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