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Peppi der Storch #2

Status-Update vom Neststandort »Altgemeinde III Eckert«:

Der Horst ist mit 4 Jungstörchen, welche Anfang Mai geschlüpft sind, voll besetzt. Das Storchenpaar hat eine Menge zu tun, um die vier Schnäbel zu füllen. So geht es im Sturzflug auf Poggen und andere Kleinsttiere in den saftig-grünen Wiesen am Fahrensbruch.

Update vom 17. Mai: es ist leider nur noch 1 Jungstorch am Leben 🙁 

Peppi der Storch

Vom Paten-Storch „Peppi von der Gemütlichkeit“ gibt es noch keinen Aufenthaltsort. Wir werden bei der Vogelwarte Helgoland anfragen, ob ein Storch mit der Ringnummer 7T449 – wenn auch nicht im Storchenkreis Minden-Lübbecke – irgendwo gesichtet wurde.

Vogelwarte Helgoland

Interessante Informationen zur Vogelwarte Helgoland findet ihr auf der Seite des Instituts für Vogelforschung am Standort Wilhelmshaven. Dort befindet sich auch die Beringungszentrale für die nordwestdeutschen Bundesländer – wo ihr auch einen Ringfund melden könnt.

Hanneke

Der Verein hat das Beet am »Hanneke« (Hollandgängerfigur) erneuert. Die Dürresommer der vergangenen zwei Jahre hat der Beetbepflanzung arg zugesetzt. Da auch das Jahr 2020 sich anschickt ein Trockenes zu werden, haben wir das Beet verkleinert. Es wurde eine Blumensaatmischung eingebracht, die diesen Sommer für ein wenig Farbe sorgen soll.

Die Hollandgängerei

Hollandgänger waren Wanderarbeiter, die etwa ab 1650 bis 1914 – von sozialer Not getrieben – aus dem Nordwestdeutschen Raum saisonal in die Niederlande (umgangssprachlich: Holland) zogen, um dort zu arbeiten und ein dringend benötigtes Einkommen für sich und ihre Familien zu erzielen. Die Hollandgänger brachen typischerweise in einer gemeinsamen Wanderbewegung im Frühjahr von ihrer Heimat zu Fuß auf und nutzten regelmäßig feste Routen, die zu zentralen Treffpunkten führten. Die Wanderarbeiter waren in Holland vor allem als Tagelöhner in der Landwirtschaft beschäftigt, vielfach als Grasmäher.

Frühjahrsputz

Der diesjährige Frühjahrsputz am DGH ist – aus Kontaktverbots- und Infektionsschutzgründen – diesmal nicht durch die Mitgliedsvereine und -gruppen in dörflicher Zusammenarbeit getätigt worden, sondern wurde vom Vorstand in Einzelarbeit erledigt. Wir hoffen, dass der Herbstputz wieder in einer größeren Gruppe erfolgen kann und wir gemeinsam unseren Dorfplatz unter dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ säubern können.

Ostern 2020

Die »Dorfgemeinschaft Aktives Alt-Espelkamp« wünscht seinen Mitgliedern und den Bewohnern der Espelkamper Ortschaft Altgemeinde ein Frohes Osterfest 2020!

Das diesjährige Osterfest fühlt sich ein wenig anders an. Familien kommen aufgrund der Kontaktsperre nicht mehr in großer Runde zusammen, um Eltern bzw. Großeltern vor einer Virusinfektion zu schützen. Der Karfreitags- und Ostergottesdienste fallen aus. Das gesellige Traditionsfeuer als Osterbrauchtum ist untersagt.

Bitte machen Sie trotz alledem das Beste aus der derzeitigen Lage. Schreiben Sie ihren Familienangehörigen und Verwandten eine Grußkarte oder einen persönlichen Brief. Telefonieren sie mit ihren Liebsten. Wenn Sie IT-Benutzer/in sind, schreiben sie eine Email, nutzen sie ihr Smartphone und machen einen WhatsApp Chat. Oder organisieren sie eine Videoverbindung, so können sie mit ihrer Familie, Freunden und Bekannten auch visuell in Kontakt treten. Und auch das Festessen zu Ostern muss nicht ausfallen: einige Gasthäuser und Restaurants in der Nähe bieten Außer-Haus-Verkauf oder einen Lieferservice an. Auch der bekannte Getränkehändler liefert bis an die letzte Milchkanne. Traditionell bringt auch dies Jahr der Osterhase die Ostereier! 😉

Die Möglichkeiten von Heute bieten Ihnen somit auch im Jahr 2020 ein „Frohes Osterfest!“. Bleiben sie Gesund!

Vierter April

Am 4. April vor 75 Jahren wurde die Landgemeinde Espelkamp durch die Alliierten-Mächte befreit und die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten hatte für unseren Raum ein Ende gefunden. Diesem, für die Espelkamper Bevölkerung, besonderen Tag folgte am 8. Mai mit dem VE-Day (Victory in Europe Day) – für die Deutschen als „Stunde Null“ bekannt – das Ende des 2. Weltkriegs in Europa.

Das eingezäunte Munagelände in Espelkamp. (Foto-Quelle: Stadtarchiv)

Unsere kleine Landgemeinde beherbergte im Mittwald, östlich der Landesstraße zwischen Lübbecke und Rahden gelegen, eine seit 1938 in Teilabschnitten gebaute Heeresmunitionsanstalt (im Volksmund „Muna“ genannt). Dort wurde Munition, auch Kampfstoffmunition, produziert und abgefüllt. Durch die alliierte Luftaufklärung bereits im Frühjahr erkannt, blieb sie beim Einmarsch der Truppen aber zunächst unbeachtet.

Kriegstagebuch des 3. RTR am 4. April 1945. (Quelle: Public Record Office/ The National Archives, London)

In den Nachmittagsstunden des 4. April wurde unsere Gemeinde durch einen Allierten Gefechtsverband mit Panzern der 3rd Royal Tank Regiment und Infanteristen der 4th King’s Shropshire Light Infantry Regiment (8. Armeekorps der 2. Britischen Armee) befreit.

Nachdem in den Mittagsstunden bereits Gefechtslärm aus Richtung Levern zu hören war, rollten die britischen gepanzerten Kräfte aus Richtung Varlheide kommend gegen 16 Uhr die Osnabrücker Straße hinauf. Rahden wurde damals von einem Luftwaffenersatzbataillon – es waren mit Handfeuerwaffen, Maschinengewehren und einigen Panzerfäusten bewaffnete teils sehr junge Infanteristen, sowie einige versprengte Wehrmachtssoldaten, und ein paar wenigen gepanzerten Fahrzeugen, u.a. vier Panzerkampfwagen mit ihren Besatzungen eines der Panzerbattaillone der 1. SS-Panzerdivision „Leibstandarte Adolf Hitler“ – verteidigt. Um 16.20 Uhr wird, laut dem Kriegstagebuch des 3. RTR, Geschützfeuer gegen die anrückenden britischen Kräfte aus Richtung Rahden gemeldet (Soldaten hatten sich dort auf dem Gut Hohenfelde/Bückendorf eingegraben). Bereits im freien Gelände wurden die britischen Kampfpanzer in der Sudriede und Im Fang durch Infanteriefeuer aus Stellungen in einzelnen Gebäuden bekämpft. Diese Gebäude wurden sofort von einzelnen vorpreschenden Panzern unter Feuer genommen. Die Anwesen Kolbus, Bödecker, Kropp, Kaufmann und Tirren-Brettholle standen in Flammen und sind dabei teilweise zerstört worden. Im Fang, in der Nähe des Hofes Rose, ereilte einen der deutschen PzKpfw V „Panther“ sein Schicksal. Er wurde getroffen und brannte aus (Noch lange Zeit nach Kriegsende stand das Wrack an der gleichen Stelle). Die deutschen Kräfte wurden gefangen genommen oder setzten sich in Richtung Bohne und dem rückwärtigen Bereich ab. Anschließend klärten weitere alliierte Panzer mit aufgesessener Infanterie im Zuge der Lübbecker Straße in der südlichen Ortshälfte von Rahden auf und der Kampf zog sich, den weichenden deutschen Soldaten folgend, nach Rahden hinein. Ein Teil des Gefechtsverbandes 3. RTR/4. KSLI konnte Rahden ohne Bedrohung seiner linken Flanke südlich durch die Gemeinde Espelkamp umgehen und stoß in Richtung Tonnenheide weiter vor. Um 19.10 Uhr wurden laut KTB britische Aufklärungskräfte nach Espelkamp im Süden in Marsch gesetzt um den dortigen Mittwald zu sondieren, welche bald darauf aber wieder zurückkehrten. Der Volkssturm, der auch in Espelkamp mit Panzersperren eingesetzt werden sollte, kam überhaupt nicht zum Zuge. Die Männer blieben einfach zu Hause als man sie rief, was sicherlich der beste und klügste Gedanke war. Damit waren die Kampfhandlungen in Rahden und unserer Landgemeinde Espelkamp, die nur im nördlichen Bereich direkt betroffen war, am Abend des 4. April beendet. In den folgenden Tagen wurde auch die Muna besetzt. Aus ihr entstand in den Nachkriegsjahren, zunächst als Espelkamp-Mittwald bezeichnet, die neue Stadt Espelkamp. Die alte Landgemeinde Espelkamp hieß fortan Espelkamp-Altgemeinde (Alt-Espelkamp).

Bei den Kämpfen in der Sudriede und Im Fang wurde dieser PzKpfw V „Panther“ abgeschossen, er brannte aus. (Quelle: Repro Stadtarchiv Espelkamp)

In den fünf Jahren des Zweiten Weltkrieges haben wir auch zahlreiche Gemeinde- und Familienmitglieder verloren. Ihnen soll an dieser Stelle erinnert werden. So heißt es auf der Gedenkplatte am Kriegerdenkmal in der Altgemeinde: „Wanderer! Wenn du hier verweilst, falte still die Hände. Denke eh du weiter eilst, einmal an dein Ende. Suchst du eigenen Gewinn, wirst du rastlos Wandern. Diese gaben alles hin. Für das Wohl der Andern.

Einer der ersten Soldaten der Gemeinde Espelkamp ist Gefallen – Wilhelm Schwarze, Nr. 146 Esp. (Quelle: Rahdener Wochenblatt vom 12.3.1940)

Die heutige lebende Generation darf sich Glücklich schätzen, in einer der längsten Friedensperiode der deutschen Geschichte zu leben, und damit den Krieg nur aus Geschichtsbüchern zu kennen. Dennoch sollte man sich die damaligen Ereignisse in der eigenen Heimat und die Gräueltaten der Nationalsozialisten – insbesondere an Jahrestagen wie diesen – ins Gedächtnis rufen und an die eigene Familie erinnern, die diese Jahre, Tage und Stunden miterleben mussten.

Hier noch der aktuelle Zeitungsbericht im Westfalen-Blatt am 04.04.2020 über die Geschehnisse vor 75 Jahren, geschrieben von Manfred Steinmann (Geschichtskreis Espelkamp).

Peppi der Storch #1

Peppi von der Gemütlichkeit

Nein! Der Paten-Storch der Gemütlichkeit, mit der Ringnummer 7T449, wurde noch nicht gesichtet. Aber wir möchten in zeitlichen Abständen hier mal berichten was am Neststandort »Altgemeinde III Eckert« so los ist…

Das Aktionskomitee »Rettet die Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke« gibt in seinem »BAZAR« Newsletter regelmäßige Statusmeldungen über die Storchenpopulation in unserem Mühlenkreis ab.

Status »Altgemeinde III Eckert«

BAZAR #15 vom 16. März 2020

1. Storch um 19.2., 2. Storch um 6.3., beide unberingt.

Aussage vom Storchenvater Sven

„Seit Anfang März sind die Störche zu Zweit, wobei der männliche bereits eine Woche vorher da war. Man geht davon aus, dass es sich um die Störche des letzten Jahres handelt, da beide wieder unberingt sind. Aktuell fängt das Storchenpaar mit dem Nestbau an und die Paarung wurde auch schon beobachtet.“

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Du fragst dich was es mit dem Storch auf sich hat?

Im vergangenen Jahr feierte der Verein für Gemütlichkeit seinen 100. Geburtstag. Das hat die Dorfgemeinschaft zum Anlass genommen eine besondere Aktion zu starten. Ein Storch der deinen Namen trägt: Peppi von der Gemütlichkeit! In direkter Nachbarschaft (am Neststandort „Altgemeinde III Eckert“) des Vereinsvorsitzenden Ralph Peper erblickte der Jungstorch das Licht der Welt. Der Verein für Gemütlichkeit erhielt die Patenschaft, welche durch die Beringung des Storchs symbolisiert wurde.

Ringnummer »7T449« Vogelwarte Helgoland

Info-Blog ›Corona‹

Um die „normalen“ Nachrichten der Dorfgemeinschaft von den wichtigen Corona-Nachrichten zu trennen, findet ihr jetzt unter Aktuelles ⇒ Corona einen »Informations-Blog der Dorfgemeinschaft«. Dort fassen wir euch die Informationen zu den Corona-Themen die Altgemeinde betreffend zusammen!

Falls ihr eine wichtige Nachricht beisteuern möchtet, meldet euch beim Schriftführer der Dorfgemeinschaft.

DGH Geschlossen!

Aufgrund der Allgemeinverfügung der Stadt Espelkamp über das Verbot von Veranstaltungen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 bleibt das Dorfgemeinschaftshaus der Altgemeinde Espelkamp bis auf weiteres GESCHLOSSEN.

Weitere aktuelle Informationen erhaltet Ihr auf der Internetseite der Stadt Espelkamp

Die Dorfgemeinschaft Aktives Alt-Espelkamp bittet seine Mitglieder und die Bürger von Alt-Espelkamp um Verständnis. Bleiben Sie Gesund!

Corona Virus

Aktion: „Saubere Landschaft“

Ist aufgrund der Corona-Virus Pandemie abgesagt!

– Ortsvorsteher Wilfried Windhorst

In der Altgemeinde Espelkamp wird am Samstag, 28. März, die Aktion »Saubere Landschaft« veranstaltet. Ortsvorsteher Wilfried Windhorst lädt dazu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus. Dort erfolgt dann auch die Einteilung der Fahrzeuge und der Start der Aktion, sowie Mittags, etwa um 12 Uhr, der Abschluss mit einem Imbiss.

Regional-Forum 2020

Abgesagt! Sobald es einen neuen Termin für das Regional-Forum gibt erfahrt ihr es hier oder auf der Seite des Bündnis ländlicher Raum im Mühlenkreis e.V.

Bis dahin stehen alle Wettbewerbsbeiträge zu „Heimat-Preis Minden-Lübbecke“ und „Dörfer mit Ideen!“ auf den Seiten des Standortportals zur Verfügung: Link


Dörfer mit Ideen

Das Regional-Forum richtet sich an aktive und engagierte Menschen aus dem ländlichen Raum, die für ihr Dorf zukunftsorientierte Ideen und Projekte entwickeln und auf den Weg bringen möchten.

In diesem Jahr veranstaltet der Kreis Minden-Lübbecke wieder gemeinsam mit dem Bündnis ländlicher Raum im Mühlenkreis e.V. am 21. März 2020 von 13.00 – 17.30 Uhr im Gasthaus Rose in Vehlage ein Regional-Forum zu den Themen der ländlichen Entwicklung, u.a. Mobilität, digitale Versorgung sowie Querschnittsthemen (z.B. Jugend, Umwelt, etc.).

Zentraler Punkt ist eine Projekt-Messe, auf der beispielhafte Projekte und Maßnahmen aus Dörfern im Kreis Minden-Lübbecke präsentiert werden: Dörfer mit Ideen & Heimatpreis Minden-Lübbecke Abgerundet wird das Regional-Forum mit einem attraktiven Rahmenprogramm. Das Bündnis Ländlicher Raum im Mühlenkreis e.V. informiert zu Förderbausteinen der ländlichen Entwicklung und den laufenden VITAL.NRW-Projekten (u.a. LandEi mobil, Mühlenkreis 2.0, LandArt Reloaded, Landpartie 2020). Des Weiteren wird die OWL GmbH mit einem Stand zur REGIONALE 2022 unter dem Motto „Wir gestalten das neue UrbanLand“ in OWL vertreten sein.

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