Kategorie: Umweltschutz

Herbstputz

Der diesjährige Herbstputz – das Dachrinnen entleeren, Laub zusammenfegen – am DGH ist aus Kontaktverbots- und Infektionsschutzgründen diesmal nicht durch die Mitgliedsvereine und -gruppen in dörflicher Zusammenarbeit getätigt worden, sondern wurde vom Vorstand in Einzelarbeit erledigt. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder in einer größeren Gruppe gemeinsam unseren Dorfplatz unter dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ säubern können.

Arbeitseinsatz

Die großen alten Buchenhecken sind in Form gebracht und die Beete gesäubert. Wir bedanken uns für diesen tatkräftigen Einsatz auf dem Dorfplatz! Besonders über die vielen Helfer, die mitgebrachten Arbeitsgeräte, und die netten Gespräche haben wir uns gefreut! So macht „Aktives“ in Alt-Espelkamp wirklich Spaß!

Vorstand der Dorfgemeinschaft

Die Dorfgemeinschaft Aktives Alt-Espelkamp bittet die Vereinsmitglieder und interessierte Dorfbewohner am Samstag, den 22. August, ab 9 Uhr beim Arbeitseinsatz auf dem Dorfplatz dabei zu sein.

Wir möchten gemeinsam den Dorfplatz von Unkraut und Müll befreien, sowie die Hecken schneiden. Falls vorhanden, sind eigene Arbeitsgeräte wie Heckenschere, Laubrechen, Schiebkarre, Besen und ähnliches mitzubringen. 

Auch hier gilt wie immer: Viele Hände, schnelles Ende! Zum Abschluss werden gegen 12 Uhr Bratwürste gegrillt und Erfrischungsgetränke stehen ebenfalls zur Verfügung. 

Natürlich findet dieser Arbeitseinsatz unter den bekannten Abstands- und Hygienevorschriften statt. Auf dem großen Dorfplatz-Areal findet jeder Teilnehmer an der frischen Luft seine eigenen Quadratmeter, um den Dorfplatz wieder vorzeigbar zu machen. Der Vorstand der Dorfgemeinschaft freut sich über viele aktive Helfer!

Peppi der Storch #3

Wo ist Peppi?

Der Patenstorch der Gemütlichkeit, welcher im Jahr 2018 am Neststandort »Altgemeinde III Eckert« beringt wurde, ist noch nicht entdeckt worden. Welche Ursachen kann das haben?

  1. bleiben die Jungstörche in ihren ersten 2-3 Lebensjahren in den Überwinterungsgebieten in Spanien und Afrika. Sie kehren dann erst mit der Geschlechts-/Brutreife wieder zurück um sich zu paaren. Es gibt unter den Störchen aber auch Junggesellen, die sich schon früher hier aufhalten. 
  2. schaffen es von 100 Jungstörchen nur circa 10 Prozent in diesen ersten Jahren überhaupt zu überleben. Viele der Vögel ernähren sich mittlerweile auch auf großen Müllkippen und dort ist die Gefahr groß, das sie Fremdstoffe oder Gifte aufnehmen und sterben. Desweiteren ist der Flug ins Winterquartier sehr anstrengend, insbesondere für die Westzieher, die weiter über die Meerenge von Gibraltar in Richtung Westafrika fliegen.
  3. ist es nicht so, dass die überlebenden Störche alle in ihre Schlupf-Region zurück kehren. Sie können ebenso in alle Himmelsrichtungen verstreichen und sich anderenorts ein Revier suchen. So gibt es im Kreis Minden-Lübbecke auch Störche aus Niedersachsen, den östl. Bundesländern, dem Münsterland, Süddeutschland und Holland.

Fazit: Peppi der Storch könnte es wohl erst wieder 2021/22 in seine Heimat zurückziehen. Hoffen wir das es ihm bisher gut ergangen ist.

Laut dem Aktionskomitee „Rettet die Weißstörche im Kreis Mi-Lü“ hat es noch keine Rückmeldung zur Ringnummer DEW 7T449 Vogelwarte Helgoland gegeben. Sollte Peppi von der Gemütlichkeit irgendwo als Durchzügler, Brutstorch oder auch z.B. im Winterquartier in Spanien abgelesen werden, so erhält die Dorfgemeinschaft automatisch von der Vogelwarte eine Wiederfundmeldung. Bis dahin heißt es Geduld bewahren!

Stadtradeln

KlimaBündnis ruft zum Stadtradeln auf!

Am 5. Juni 2020 startet die Aktion STADTRADELN im Kreis Minden-Lübbecke. Ab diesem Datum werden an 21 Tagen alle Kilometer gezählt, die man bis zum 25. Juni auf seinem Fahrrad zurücklegt. 

Tun wir gemeinsam beim STADTRADELN etwas Gutes für das Klima und unsere Gesundheit! Sport an der frischen Luft ist wichtig und sinnvoll – nutzen wir die Wege des Alltags, um dies auf dem Fahrrad umzusetzen!

KlimaBündnis im Mühlenkreis e.V.
Für allgemeine Informationen zur Aktion STADTRADELN bitte auf das Logo klicken!

Team „Aktives Alt-Espelkamp“

Die Dorfgemeinschaft folgt dem Aufruf zur Aktion des KlimaBündnis im Mühlenkreis und hat sofort ein Team registriert! Sei auch Du dabei und melde dich beim STADTRADELN an. Hier geht es zur Anmeldung. Oder nutze einfach die Stadtradeln-App auf dem Smartphone!

Tritt im teilnehmenden Kreis Minden-Lübbecke dem Team „Aktives Alt-Espelkamp“ bei und sammele so gemeinsam mit anderen Fahrrad-Enthusiasten die gefahrenen Kilometer im Zeitraum vom 5. bis 25. Juni! Alle Alt-Espelkämper und Freunde sind in diesem Team herzlich willkommen!

Statistik vom Team „Aktives Alt-Espelkamp“

Ergebnis vom Stadtradeln 2020: 

Gefahrene Kilometer: 131

kg Co² Vermeidung: 19,3

Platz im Kreis Mi-Lü: 119

Ihr habt Fragen? Schreibt eine Email an: stadtradeln@alt-espelkamp.de

Die Dorfgemeinschaft wünscht den Teilnehmern beim STADTRADELN 2020 viel Spaß! Wir sind gespannt, wie viele Kilometer wir zusammenradeln! Teilt diese Aktion auch gerne mit Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten – und nehmt gemeinsam teil!

Peppi der Storch #2

Status-Update vom Neststandort »Altgemeinde III Eckert«:

Der Horst ist mit 4 Jungstörchen, welche Anfang Mai geschlüpft sind, voll besetzt. Das Storchenpaar hat eine Menge zu tun, um die vier Schnäbel zu füllen. So geht es im Sturzflug auf Poggen und andere Kleinsttiere in den saftig-grünen Wiesen am Fahrensbruch.

Update vom 17. Mai: es ist leider nur noch 1 Jungstorch am Leben 🙁 

Peppi der Storch

Vom Paten-Storch „Peppi von der Gemütlichkeit“ gibt es noch keinen Aufenthaltsort. Wir werden bei der Vogelwarte Helgoland anfragen, ob ein Storch mit der Ringnummer 7T449 – wenn auch nicht im Storchenkreis Minden-Lübbecke – irgendwo gesichtet wurde.

Vogelwarte Helgoland

Interessante Informationen zur Vogelwarte Helgoland findet ihr auf der Seite des Instituts für Vogelforschung am Standort Wilhelmshaven. Dort befindet sich auch die Beringungszentrale für die nordwestdeutschen Bundesländer – wo ihr auch einen Ringfund melden könnt.

Hanneke

Der Verein hat das Beet am »Hanneke« (Hollandgängerfigur) erneuert. Die Dürresommer der vergangenen zwei Jahre hat der Beetbepflanzung arg zugesetzt. Da auch das Jahr 2020 sich anschickt ein Trockenes zu werden, haben wir das Beet verkleinert. Es wurde eine Blumensaatmischung eingebracht, die diesen Sommer für ein wenig Farbe sorgen soll.

Die Hollandgängerei

Hollandgänger waren Wanderarbeiter, die etwa ab 1650 bis 1914 – von sozialer Not getrieben – aus dem Nordwestdeutschen Raum saisonal in die Niederlande (umgangssprachlich: Holland) zogen, um dort zu arbeiten und ein dringend benötigtes Einkommen für sich und ihre Familien zu erzielen. Die Hollandgänger brachen typischerweise in einer gemeinsamen Wanderbewegung im Frühjahr von ihrer Heimat zu Fuß auf und nutzten regelmäßig feste Routen, die zu zentralen Treffpunkten führten. Die Wanderarbeiter waren in Holland vor allem als Tagelöhner in der Landwirtschaft beschäftigt, vielfach als Grasmäher.